Holy Pancakes – glutenfrei, vegan und sowieso total gesund

Natürlich finde ich glutenfreie Ernährung super. Ich bin Veganer, Hallo?! Alles, was Extrem ist, finden wir toll. Weiß doch jeder. Hauptsache Selbstkasteiung und nichts mehr genießen, das ist das Motto – zumindest das, was uns oft in die Schuhe geschoben wird.

Aber jetzt mal Spaß beiseite. Fühlt ihr euch auch oft schwer, träge, unkonzentriert und irgendwie aufgebläht? So reagiert mein Körper auf zu viel Kohlenhydrate im Allgemeinen. Wenn die Kohlenhydrate, die ich aufnehme, aber zumindest glutenfrei sind,  fallen viele dieser Beschwerden weg. Deshalb versuche ich, so wenig wie möglich Carbs zu essen und wenn, dann eben Pseudogetreide wie zum Beispiel Buchweizenmehl. Wenn glutenfrei UND vegan auch noch so mega lecker sein können, wie diese Pancakes, dann kann ich auch nicht verstehen, weshalb diese Art und Weise, sich zu ernähren oft so verurteilt wird. Es ist weder aufwändiger, teurer, schwieriger, noch ist es weniger schmackhaft. Es kann also nur Gutes daraus resultieren!

Wusstet ihr zum Beispiel, dass sich die Ernährungsweise der Menschen erst mit dem Aufkommen der Landwirtschaft, also vor ungefähr 10.000 Jahren, in Richtung Kohlenhydrate orientiert hat? Zuvor standen zum Sattmachen überwiegend Wurzeln, Nüsse, Samen, Obst und andere Proteinquellen wie Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan. Da wundert es mich nicht, wenn der Körper, der rund 200.000 Jahre alt ist, diese geballte Ladung an Carbs, die uns heute präsentiert wird, nicht verkraftet. Aber es ist, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, oft nicht der einfachste Weg, komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten. Deswegen erscheint es mir ein guter Kompromis, zumindest die glutenfreien Varianten zu bevorzugen. Hierzu zählen Buchweizenmehl, Reis, Hirse, Amaranth und Quinoa. Das Plus an diesen Lebensmitteln: Sie haben auch einen vergleichsweise hohen Proteingehalt. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!

Aber warum ist Gluten böse? Ich stelle mir Gluten immer wie einen Klebstoff vor. Es wird ja auch Weizeneiweiß – oder Weizenkleber genannt. Dieser Stoff verklebt meinen Magen und meine Darmflora und so fühle ich mich schlecht, kann viele andere gute Stoffe nicht mehr aufnehmen und verarbeiten. Viele Menschen leiden an Zöliakie, bei denen wirkt Gluten noch viel heftiger. Da ist die glutenfreie Ernährung ein Muss – kein Kann. (Mein Wissen habe ich in diesem Fall aus dem Buch Wunder der Heilung von Dr. med. Ulrich Strunz)

Aber gerade dieses „Kann“ bietet die schöne Freiheit, selbst Herr über sein Wohlbefinden zu sein. Deswegen kann ich diesem Hype nichts Schlechtes abgewinnen und werde mal wieder voll vom Trend mitgezogen…

Diese Pancakes sind, muss ich zugeben, das erste Rezept, das ich mit Buchweizenmehl probiert habe. Und ich muss sagen: Holy Shit! Holy Pancakes!

Für 2 glücklich zu machende Personen benötigt ihr:

  • 1 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 1 TL Leinsamen
  • 1 TL Chiasamen
  • 7 EL Buchweizenmehl
  • 1,5 EL Kokosfett (geschmolzen)
  • 1 TL Agavendicksaft
  • ca. 500 ml Reis – oder eine andere glutenfreie Milch
  • 1 weiterer EL Kokosöl zum Brutzeln

Außerdem für das Kompott:

  • 1 Apfel
  • 1 handvoll Rosinen
  • 1/4 Glas Wasser
  • 1 handvoll gehackte Mandeln
  • 1 EL Zimt

 

Und so geht’s:

Den Apfel für das Kompott waschen, entkernen (wer will auch schälen) und klein schneiden. In einem kleinen Topf erhitzen und nach ca. 3 Minuten Apfelgebrutzel das Wasser dazugeben. Auch der Zimt, die Rosinen und die gehackten Mandeln sollten ihren Weg in den Topf finden. Das Gemisch köcheln lassen, bis die Apfelstückchen die richtige Kompottkonsistenz erreicht haben, sodass sie fast auseinanderfallen. Bei so einer kleinen Menge dauert das in der Regel nicht sehr lange. Ihr könnt mit ungefähr fünf Minuten rechnen.

Währenddessen bietet es sich also wunderbar an, die Pancakes zuzubereiten. Dafür alle Zutaten, bis auf das Kokosöl zum Anbraten, in einer Schüssel vermengen. Der Teig sollte nicht so flüssig wie bei „normalen“ Pfannkuchen sein, sondern eher dickflüssig, sodass er sich nur langsam, aber dennoch gut, vom Löffel löst. Hier liegt die Kunst wohl darin, die perfekte Konsistenz zu erreichen, denn zu dick darf er natürlich auch nicht sein. Wenn das der Fall sein sollte, einfach noch etwas pflanzliche Milch oder Wasser dazugeben. Soweit, so gut. Jetzt müssen die Dinger in die Pfanne gehauen werden. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und mit einem großen Löffel (Esslöffel) den Teig portionsweise in die Pfanne geben und von beiden Seiten so lange ausbacken, bis sich der Teig 1. leicht von der Pfanne lösen lässt und 2. etwas bräunlich ist (sieht man bei Buchweizenmehl allerdings etwas schlechter). Das ist zu Wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.

Kompott und Pancakes an einem regnerischen Herbsttag zu einer Tasse Tee servieren. Die Mundwinkel gehen mit Garantie nach oben!

 

Verfasst von

Hello! Ich bin Alexa und freue mich, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Diese Erde liegt mir am Herzen und deswegen versuche ich sie jeden Tag ein bisschen besser zu machen - natürlich vegan. Sei dabei und lass dich inspirieren :)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s