Vegane Adventsschokolade

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Was gibt es Schöneres, als mit einer würzigen Chai-Latte und leckerer weihnachtlicher Schokolade im Sessel zu sitzen, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Im Idealfall schaut man dem knisternden Feuer im Kamin zu. Aber wer kann schon von sich behaupten, einen Kamin zuhause zu haben? Ich leider nicht. Eventuell erklären sich ja die Nachbarn dazu bereit, eine Kerze auf ihre Fensterbank zu stellen – das wäre doch ein schönes Großstadtkaminfeuer, was meint ihr?!

Zurück zum eigentlichen Thema: Advent. Was bedeutet eigentlich Advent? Traditionell gesehen ist die Adventszeit die Zeit, in der sich die Christen auf Christus‘ Geburt vorbereiteten. Nun haben wir heutzutage (zumindest in meinem Umfeld) nicht mehr viel mit dem traditionellen Christentum am Hut. Damals wurde in der Adventszeit übrigens gefastet – das wäre wohl mein Untergang! Allerdings haben die vier Wochen vor Weihnachten dennoch einen Spirit, der Ruhe, Gelassenheit, Wärme und Liebe verbreitet. Gemütliche Abende zu Hause sind plötzlich nicht mehr langweilig und man freut sich, an Weihnachten die Lieben in der Heimat wieder zu sehen. Es rücken Dinge in den Fokus, die das restliche Jahr eventuell zu kurz gekommen sind. Es ist, als würde die Uhr ein klein wenig langsamer ticken. Wenn draußen auch noch Schnee liegt ist das Wintermärchen perfekt. Ich glaube also, der ursprüngliche Gedanke von Liebe und Besinnlichkeit ist noch immer in unseren Köpfen – und Herzen – verankert, auch wenn viele von uns sich nicht mit dem Christentum identifizieren können. Der Grundgedanke und das schöne Gefühl der Adventszeit bleibt.

Was aber auch typisch für die Vorweihnachtszeit ist: ich bekomme Lust auf Süßes. Ganz ganz schlimm! Aber Schokolade aus dem Supermarkt? Langweilig! Pimp my Schoki lautet die Devise! Deswegen präsentiere ich euch heute meine mega leckere (und süße) Weihnachtsschokolade, die ganz nebenbei auch noch ein besonderes Last-Minute-Geschenk sein kann ;)

Ihr benötigt dafür:

  • 200 g Zartbitterschokolade (je höher der Kakaoanteil, desto besser)
  • 20 Blättchen Kakaobutter
  • 5 TL Zimt
  • 2 TL echtes Vanillepulver
  • 2 Handvoll ganze Mandeln
  • Kokoschips

 

 

Der Weg zum Weihnachtsglück:

Damit die Schokolade schnell aushärtet und ihr noch am 24. ein hübsches Geschenk zaubern könnt solltet ihr die Adventsschoki temperieren.

Dafür die Zartbittertafeln hacken und 100 g davon bei 45 Grad im Wasserbad schmelzen lassen (ein Therometer hilft hier ;)). Dazu kommen 15 der 20 Kakaobutterblättchen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, die restlichen-ebenfalls gehackten, 100 g Schokolade hinzugeben. Die letzten 5 Blättchen der Kakaobutter in den Topf werfen und alles schmelzen lassen.

Nun die Gewürze, also 5 TL Zimt und 2 TL Vanillepulver, hinzugeben. Für noch intensiveren Weihnachtsgeschmack bieten sich gemahlene Nelken oder Kardamompulver an – lecker!

Wenn die Gewürze untergerührt sind, den Topf vom Herd nehmen und auf 27 Grad abkühlen lassen. Dann das Ganze wieder auf 30 Grad erhitzen und die Mandeln unterrühren. Nun sind wir schon fast am Ziel.

Auf einem Backpapier die Schokomasse verteilen und mit Kokoschips „veredeln“. Die Schokoplatte trocknen lassen. Nach ca. 15-20 Minuten habt ihr die Schokolade im Festzustand und könnt sie nun brechen (oder sofort am Stück aufessen – das geht natürlich auch).

 

Übrigens: Mit der Messerspitze den Härtetest machen: Beim letzen Erwärmen auf 30 Grad einfach mit dem Messer in die flüssige Schokolade eintauchen. Wenn die Schokolade nach ein paar Sekunden hart ist, ist es Zeit sie auf dem Backpapier zu verteilen.

 

Einen schönen 2. Advent meine Lieben ♥

Verfasst von

Hello! Ich bin Alexa und freue mich, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Diese Erde liegt mir am Herzen und deswegen versuche ich sie jeden Tag ein bisschen besser zu machen - natürlich vegan. Sei dabei und lass dich inspirieren :)

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