Last-Minute-Weihnachtsmenü

Zur Vorspeise gibt es gefüllten Chinakohl mit Mango-Quinoa. Darauf folgt die Hauptspeise mit dem Klassiker schlechthin: Apfelrotkraut. Dazu gibts in Sesam panierten Tofu mit Topinambur-Brokkolistampf. Der krönende Abschluss ist das super leckere Spekulatius-Apfel-Tiramisu. Yummie! Weihnachten kann kommen!

Nur noch 3 Mal schlafen und schon ist wieder Heilig Abend. Das Jahr verging wieder unglaublich schnell und seit dem letzten Weihnachtsfest ist viel geschehen. Dennoch bin ich überglücklich jetzt da zu stehen, wo ich bin. Das Leben nimmt manchmal kuriose Wendungen aber doch sind sie immer zu unserem Besten. Zumindest bin ich der Überzeugung, dass alles aus gutem Grund passiert, auch wenn es in vielen Momenten nicht danach aussieht. Jedes Ereignis hat seinen eigenen Lernwert. Wir wachsen an jeder Herausforderung, ob sie nun gut oder schlecht erscheinen mag. Ich bin wirklich dankbar für das Jahr 2016. Für jeden einzelnen Menschen, der in mein Leben getreten ist, für jede Minute, die mich Zielen näher brachte, für Situationen, die mich plötzlich alles haben umwerfen lassen, für einfach alles. Ich durfte so viele neue Erfahrungen machen, neue Freunde finden während sich alte Freundschaften noch vertieften oder auflösten. Neue Jobs, neue Wohnungen, neue Städte – 2016 war wirklich ereignisreich. Aber wie sagt man so schön:

Nichts ist beständiger als der Wandel. – Heraklit

Nun schaue ich gespannt in Richtung 2017. Aber zuerst wird kräftig Weihnachten gefeiert! Natürlich, wie es sich gehört, mit einem mindestens 3-Gänge Menü ;).

Chinakohl Schiffchen mit Quinoa-Mango Füllung

vorspeise

Den ersten Gang wagt das unscheinbare Chinakohlschiffchen mit Quinoafüllung. Aber was wäre eine Weihnachtsmenü von der Queen of the Mango ohne Mango? Klar! Gibt’s nicht! Deswegen: Mango bringt hier den gewissen Kick in die Vorspeise. Überzeugt euch selbst und probiert es aus.

Für 4 mangosüchtige Personen benötigt ihr:

  • 1 Tasse Quinoa
  • 2 Tassen Wasser
  • 1/2 Brühwürfel
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 große Möhre
  • 1 kleine Mango (z.B. Alphonso)
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • Basilikum
  • Chili, Salz, Pfeffer
  • Kokosöl zum Braten
  • 4 Chinakohlblätter

Und so wird’s gemacht:

Den Quinoa gründlich waschen und mit 2 Tassen Wasser und dem halben Brühwürfel aufkochen. So lange köcheln lassen, bis das Wasser komplett verschwunden ist. Währenddessen die Zwiebel, den Knoblauch und die Möhre klein schneiden. Das Kokosöl erhitzen und in einem Topf die drei Zutaten anbräunen. In der Zwischenzeit sollte der Quinoa fertig sein. Diesen in den Topf zu den Möhren, Zwiebeln und dem Knobi geben. Eine Handvoll Basilikum klein hacken und hinzugeben. Mit Chili, Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft abschmecken. Alles abkühlen lassen und indes die Mango in kleine Würfel schneiden (am Besten funktioniert das mit der Mango-Igel Methode) und den Chinakohl entblättern. Es eignen sich vor allem die inneren etwas kleineren Blätter als Schiffchen. Wenn der Quinoa etwas abgekühlt ist, die Mango untermischen und die Schiffchen befüllen. Mit Basilikum garnieren und fertig ist die Vorspeise.

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Für den Mango-Igel die Mango halbieren und mit dem Messer Rautenförmig einschneiden. Die Mango „umklappen“ und schon gibt es einen Igel. Jetzt am unteren Rand entlang schneiden und fertig sind die feinen Mangowürfel.

Apfelrotkraut mit paniertem Sesamtofu und Topinambur-Brokkoli-Stampf

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Ich muss schon zugeben, Weihnachten macht mir, als Veganerin, schon ein wenig Druck. Wenn alle anderen ihre Ente futtern, suche ich in meinem Kopf schon Wochen zuvor nach einem passenden Rezept. Nicht zuletzt auch, um „die Anderen“ davon zu überzeugen, dass vegan eben doch nicht nur Wiese fressen ist. Ich finde, dieses Jahr kann sich mein Hauptgang sehen lassen. Vor allem das Apfelrotkraut – mmmh. Darin könnte ich baden! Dieser Klassiker darf selbst bei einem kleinen Exoten wie mir nicht fehlen.

Für das Apfelrotkraut benötigt ihr:

  • 1 kleiner Kopf Rotkohl (ca. 600g)
  • 1/2 Apfel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1,5 Gläser naturtrüber Apfelsaft
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat
  • 2 Lorbeerblätter
  • ganze Nelken
  • 1 Teebeutel

Eine Runde im Rotkohl-Baden:

Für die erste Komponente des Hauptgangs muss zunächst der Rotkohl halbiert und der Strunk entfernt werden. Nun beide Hälften noch einmal längs halbieren und ganz fein schneiden. Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den in dünne Streifen geschnittenen Rotkohl hinein geben. Jetzt den halben Apfel in feine Würfel schneiden und zum Rotkohl in den Topf werfen. Das Ganze ca. 10 Minuten brutzeln lassen. Hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Währenddessen die Gewürzmischung präparieren. Hierfür die Lorbeerblätter zerbrechen, mit den Nelken in den Teebeutel geben und diesen verknoten.

Dann das Rotkraut mit dem Apfelsaft ablöschen und den Gewürzbeutel dazu legen. Einmal umrühren, damit die Gewürze nicht die ganze Zeit oben liegen. Jetzt heißt es abwarten: ca. 1-2 Stunden muss das Apfelrotkraut vor sich hin köcheln. 30 Minuten bevor ihr den Topf vom Herd nehmt die restlichen Gewürze und den Zitronensaft hinzugeben und weiter köcheln lassen. Eine Garprobe von Zeit zu Zeit empfiehlt sich natürlich.

Für den Topinambur-Stampf braucht ihr:

  • 1 kleiner Brokkoli
  • ca. 400 g Topinambur
  • 250 ml Haferdrink ungesüßt
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Muskat

So geht’s:

Den Brokkoli abbrausen und in kleine Röschen schneiden. Den Strunk nicht wegwerfen, sondern klein schneiden und später mit kochen. Nun den Topinambur schälen und würfeln. Währenddessen den Haferdrink aufkochen lassen. Nun den Topinambur und den Brokkoli hineingeben und weich kochen. Vom Herd nehmen und mit Zitronensaft, Schnittlauch. Petersilie, Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Pürierstab oder einem Kartoffelstampfer Püree daraus machen. Den Topf zur Seite stellen und weiter gehts mit dem panierten Tofu.

Dafür braucht ihr:

  • 1 Tofu (Black Forest von Taifun-sehr lecker)
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Hanfmehl
  • 2 EL Sesam
  • 1 TL Sojasauce
  • 2 Knoblauchzehen

Der letzte Step für den Hauptgang:

Den Tofu längs halbieren, sodass ihr zwei dünne Scheiben habt. Diese noch einmal aufteilen, damit alle vier Weihnachtsgäste ein Stück Tofu auf dem Teller haben. Nun den Sesam mit der Sojasauce vermengen. Den Tofu in Hanfmehl und dem Sesam-Sojagemisch wenden. Nun das Kokosöl in einer Pfanne stark erhitzen, den Knoblauch dazulegen. Wenn die Pfanne sehr heiß ist, den Tofu von beiden Seiten ca. 3 Minuten goldbraun anbraten.

So ihr Lieben, jetzt ist das Hauptgericht geschafft! Nur noch alles hübsch anrichten und schon kann geschlemmt werden. Natürlich könnt ihr für das Apfelrotkraut auch gekauftes nehmen. Das spart auf jeden Fall eine Menge Zeit.

 

Spekulatius-Apfel-Tiramisu

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Spekulatius ist das Beste in der Weihnachtszeit! Das und Lebkuchen. Aber ein Lebkuchentiramisu kam mir dann doch ein wenig strange vor. Deshalb gib es als Nachspeise des diesjährigen Weihnachtsfestes die 2 tollsten Dinge der Welt -Spekulatius und Tiramisu – kombiniert. Fürs gesunde Gewissen noch ein bisschen Apfel dazu und schon passt die Sache.

Für den veganen Nachspeisentraum unbedingt erforderlich:

  • 1 Packung veganer Spekulatius 
  • 1 Apfel
  • 200 ml Soja-Schlagsahne
  • 1 Pck. Vanillpuddingpulver
  • 1 Pck. Vanillzucker
  • 1 TL Kokosblütenzucker (statt Rohrzucker für den Pudding)
  • 500 ml Vanille-Sojamilch
  • ganz viel Zimt
  • 2 EL Amaretto
  • 2 EL Apfelsaft
  • etwas Backkakao zum Garnieren

Last but not least:

Die Sojaschlagsahne mit dem Vanillzucker mischen und steif schlagen. Ab in den Kühlschrank damit. Jetzt den Pudding mit der Vanille-Sojamilch nach Packungsanweisung zubereiten und etwas abkühlen lassen. Die Sahne aus dem Kühlschrank nehmen und unter den Pudding heben. Etwas Zimt beimischen und zur Seite stellen. Nun den Apfel in dünne Scheiben schneiden. Den Spekulatius in einem Amaretto-Apfelsaft-Zimt-Gemisch kurz (!) einlegen (nicht zu lange, sonst weicht er zu stark auf). Vier Gläser bereit stellen und mit  dem Schichten beginnen. Zuerst eine Schicht der Tiramisumasse, dann Spekulatius, auf den nun Apfelscheiben wandern und dann wieder eine Schicht Tiramisumasse. Das Ganze wiederholen, bis das Glas voll ist. Die oberste Schicht sollte aber Sahnemasse sein. Mit Backkakao garnieren und im Kühlschrank aufbewahren, bis die Gäste bereit für den wohl besten veganen Nachtisch ihres Lebens sind. ;)

Ich hoffe sehr, dass euch meine Rezeptvorschläge gefallen und wünsche euch und euren Lieben ein erholsames Weihnachtsfest 🎄🦌❄️

Verfasst von

Hello! Ich bin Alexa und freue mich, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Diese Erde liegt mir am Herzen und deswegen versuche ich sie jeden Tag ein bisschen besser zu machen - natürlich vegan. Sei dabei und lass dich inspirieren :)

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