Der ultimative Sommerkuchen: Limetten-Tarte

Abkühlung gefällig? Trotzdem bock auf Kuchen? Kein Problem für die Mangoqueen. Heute habe ich für euch eine erfrischende, nicht zu süße aber trotzdem sehr leckere Limetten-Tarte im Angebot. Sie ist nicht nur lecker sondern auch ziemlich easy zuzubereiten – also ran an die Limetten!

Lang lang ist’s her, seit mein letzter Post das Licht des Tages erblickte. Bachelorarbeit, Werkitätigkeit, Jetsetlife, Lernen und und und hielten mich ziemlich in Schach. Nun sieht es etwas besser aus und ich starte wieder mit vielen vielen Ideen für mein kleines Mango-Baby ins Bloggerlife ;) Kann der Tag mal bitte 9384937562934 Stunden haben? Danke!

Beginnen wir diesen wunderbaren Sommertag doch einfach mit einem Kuchen – geht bekanntlich immer. Doch bei der Hitze liegt so ein Stück Teig oft schwer im Magen, deswegen brachte ich zu meinem Geburtstag diese leichte Limetten-Tarte mit ins Büro. Zuerst hatte ich etwas Bammel, dass die Tarte zu sauer sein könnte, immerhin hat sie eine Tasse Limettensaft intus. Aber meine Bedenken wurden weggelobt :) Juhu! Sätze wie „Ich hätte nicht gedacht, dass ein Kuchen, der so unsüß ist, so lecker schmecken kann – deiner tut es.“ oder „mmmmh, man schmeckt die Limette richtig raus, sehr gut!“ sind Balsam für die Seele, Danke an dieser Stelle ;) Die Generalprobe ist also bestanden, deswegen kann ich euch heute das Rezept proudly presenten. Die Tarte ist ohne Industriezucker, vegan und kann theoretisch ganz leicht glutenfrei gemacht werden (Zwieback ersetzen).

Sommer, Sonne, Limettentarte

Witzigerweise holte ich mir die Inspiration für die Tarte aus der Weihnachtsausgabe der Backzeitschrift Vegan Backen. Mir war wichtig, dass der Geburtstagskuchen erfrischend, leicht, nicht zu süß und etwas Besonderes wird. Zuerst wollte ich einen klassischen frischen Erdbeerkuchen machen, doch das Tolle an der Limetten-Tarte ist, dass man aus wenigen und günstigen Zutaten (hallo Studentlife) einen richtig leckeren Kuchen zaubern kann, der ganz nebenbei auch noch nett aussieht.

Das benötigt ihr also für den erfrischenden Sommerkuchen:

Für den Boden

  • eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser, großer Gefrierbeutel, Hammer (oder einfach ein Mixer)
  • 200 g veganer Zwieback
  • 150 g Buchweizenmehl
  • eine Handvoll Kokoschips
  • 5,5 EL flüssiges Kokos-Chia-Fett und Fett für die Form
  • 3 EL Kokosblütenzucker

Für die Füllung

  • 500 ml Mandelmilch
  • 2,75 EL Maniokmehl (Tapiokamehl/Stärke)
  • 2,75 EL Agar Agar
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 250 ml Limettensaft
  • 2 EL Kokosblütensirup
  • 1,5 TL echte Vanille (gemahlen)
  • 1 TL abgeriebene Limettenschale

 

Schnell und einfach: Die Zubereitung:

Zuerst sollte der Backofen auf 180 Grad vorgeheizt und die Tarteform mit etwas Fett eingepinselt werden. Wenn dies geschehen ist, nehmt euch einen großen Gefrierbeutel und einen Hammer, damit ihr den Zwieback in Brösel verwandeln könnt. Wahrscheinlich wäre es im Mixer wesentlich effektiver, aber ich mag diese Zerkleinerungsweise mit dem Hammer immer sehr gern – hier werden ganz nebenbei noch Aggressionen bekämpft: Zwei Fliegen mit einer Klappe, was will man mehr?! Nach der kurzen Therapie das Buchweizenmehl, die Zwiebackbrösel und die Kokoschips mit dem Kokosblütenzucker vermengen und das flüssige Fett dazugeben. Einmal durchkneten, damit alles gleichmäßig vermengt wird und ab in die Form damit. Hier ist es wichtig, dass ihr die Masse auch richtig an den Rand drückt, damit die Masse später genug Platz hat. Die Form nun in dem vorgeheizten Backofen 10 Minuten lang auf mittlerer Schiene backen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Auch die Masse ist ziemlich easy zuzubereiten. Nehmt einen kleinen Topf, um darin die Mandelmilch, das Tapiokamehl und das Agar Agar für fünf Minuten zum köcheln zu bringen. Das Gemisch ca. zehn Minuten lang unter Rühren andicken und dann die Temperatur runter schalten. Gebt nun vorsichtig die Kokosmilch und den Limettensaft hinzu. Mit dem Vanillepulver, Kokosblütensirup und der abgeriebenen Limettenschale abschmecken (Achtung sauer!) und fertig ist die Füllung des Sommerkuchens. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis es zumindest nicht mehr dampft. Obwohl alles mit Maniokmehl und Agar Agar angedickt wurde, ist die Limettenfüllung jetzt richtig flüssig. Lasst euch davon nicht beirren, der Kühlschrank macht alles richtig fest.

Nachdem der Boden und die Limettenfüllung etwas abgekühlt sind, den Topfinhalt auf den Zwieback-Kokos-Boden gießen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Anscheinend reichen auch nur drei Stunden aus – das habe ich aber noch nie ausprobiert, keine Garantie also.

Abschließend muss ich sagen, dass der Limettenkuchen eine echt geile Konsistenz hatte. Durch das Agar Agar wurde er zu einem schnittfesten und cremigen Gaumenschmaus! Natürlich könnt ihr eure Tarte noch mehr Süßen, aber ich finde, es war ein guter Mix aus sauer und süß. Überzeugt euch und eure Gäste doch einfach selbst mit diesem schnellen, einfachen, günstigen und doch besonderen Sommerkuchen.

🍋 sauer macht lustig 🍋

 

Verfasst von

Hello! Ich bin Alexa und freue mich, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Diese Erde liegt mir am Herzen und deswegen versuche ich sie jeden Tag ein bisschen besser zu machen - natürlich vegan. Sei dabei und lass dich inspirieren :)

2 Kommentare zu „Der ultimative Sommerkuchen: Limetten-Tarte

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