me time

Unser Alltag ist oft bis in die letzte Sekunde vor dem Schlafen gehen durchgeplant. Da bleibt kaum Zeit zu atmen. Und wehe, der Körper macht mal Zicken. Doch diese Art zu leben macht uns sowohl psychisch als auch physisch total kaputt. Deswegen ist es Zeit für mich. Eine kleine Auszeit, und wenn es nur 2 Stunden die Woche sind, in der man sich komplett auf sich selbst konzentriert und endlich mal durchatmen kann. Das gibt neue Energie und man verliert sich im Alltagsstress nicht selbst.

Dieser ganze Yogakult, die Wellnessverrücktheit und der Entschleunigungshype kommt sicher nicht von ungefähr. Allein, dass eine so hohe Nachfrage nach all diesen „ich-mache-was-für-mich-Dingen“ besteht, beweist doch, dass die ganze Welt gestresst ist. Zwischen Job, Uni, Familie und Freizeit bleibt eben vieles auf der Strecke. Dazu kommt, dass man sich oft einfach überschätzt. „Das schaffe ich schon“, „kein Problem“, „na klar helfe ich dir“: Sätze, die sicher Viele schon von sich gegeben haben, obwohl es ihnen schon während dem Aussprechen die Luft abschnürte.

Natürlich wäre es besser, sich allgemein nicht so viel Stress auszusetzen. Aber in manchen Lebenssituationen ist es teilweise unumgänglich auch mal in den sauren Stress-Apfel zu beißen. Solange diese Zeit begrenzt und absehbar ist. Dennoch braucht man einfach mal eine Pause. 24/7 1000% geben is nunmal nich. Zumindest bei mir nicht. Irgendwann merke ich, wie meine Energie nachlässt und meine Nerven, die eigentlich Drahtseile sind, immer poröser werden. Meist in Wochen ohne kurze Verschnaufpause. Deswegen habe ich beschlossen, mir selbst eine me time zu geben.

Einmal die Woche gönne ich mir eine Auszeit, in der ich etwas für mich mache. Sei es einfach nur da zu sitzen und einen Tee zu trinken oder ein gutes Buch zu lesen. Jede kleinste Kleinigkeit kann helfen, innere Ruhe und Kraft zu finden. Ich möchte meine Erfahrungen und Tipps gerne mit euch teilen, damit jeder ein bisschen mehr auf sich achtet. Denn unser Körper ist das Wertvollste, was wir haben. Wir müssen auf ihn aufpassen und achtsam mit ihm umgehen, denn ohne ihn sind wir nichts.